HIRO A4 Senkrechtaufzug im Hotel Helenenhof

Der Senkrechtaufzug zum Nachrüsten

Geschrieben am 09.12.2014 von in Allgemein, Treppenlifte + Aufzüge

Beim Bau eines Hauses denken die wenigsten privaten Bauherren an das Thema Barrierefreiheit. Das ist durchaus verständlich: Man ist jung und die finanzielle Belastung ist ohnehin enorm, da mag man natürlich weder an zusätzliche Kosten noch an das Älterwerden oder gar an eventuelle Unfälle denken. Die gute Nachricht: Das ist eigentlich gar kein Problem! Ein HIRO Treppenlift lässt sich nachträglich auf nahezu jeder Treppe installieren, ohne dass diese dabei beschädigt wird.

ein HIRO A2 Senkrechtaufzug nachträglich außen am Haus angebautHier könnte dieser Blogeintrag enden, denn ein herkömmlicher Aufzug ist für ein privates Ein- oder auch Mehrfamilienhaus oftmals keine Alternative. Zu hoch sind die Kosten für Anschaffung und Unterhalt einer hydraulischen oder seilbetriebenen Anlage. Es kann sich aber durchaus lohnen, schon beim Bau eines Hauses an den nachträglichen Einbau eines Senkrecht-Aufzuges zu denken: Ein sogenannter „Plattform-Senkrechtaufzug“ lässt sich in der Regel ohne großen Aufwand auch nachträglich in bestehende Gebäude integrieren und ist ein ideales Transportmittel für Rollstuhl- und Rollatorfahrer oder Kinderwagen samt Begleitperson.

Die oftmals auch als „Behinderten-Senkrechtaufzug“, „Homelift“ oder „Hausaufzug“ bezeichneten Anlagen verfügen über einen sicheren, langlebigen und wartungsarmen Spindelantrieb, der in einer schmalen Verkleidung im Fahrgastraum untergebracht ist. Ein sonst üblicher, separater Maschinenraum ist dadurch überflüssig und es fallen im Vergleich zu einem Hydraulikaufzug wesentlich geringere Energie- und Wartungskosten an. Zur Energieversorgung ist ein üblicher 230 Volt Stromanschluss ausreichend. Auch eine tiefe Schachtgrube ist nicht notwendig. Um die Anlage ebenerdig einbauen zu können, ist lediglich eine Grube von 5 Zentimetern notwendig. Bei einem nachträglichen Einbau ohne Grube kann dieser Höhenunterschied bequem über eine kleine Rampe ausgeglichen werden. Somit lässt sich ein Plattform-Senkrechtaufzug ohne große bauliche Veränderungen nachträglich im Haus, beispielsweise im Treppenauge, oder auch außen am Haus nachrüsten.

Vorteile des Senkrechtaufzugs

Zieht man bereits beim Bau eines Hauses den späteren Einbau einer solchen Anlage in Erwägung, so kann man die bauseitigen Vorkehrungen ohne große Zusatzkosten gleich mit berücksichtigen und beispielsweise den Platzbedarf des Aufzugs zusammen mit der Treppe optimieren. Die Vorteile gegenüber herkömmlichen Aufzügen insbesondere in kleineren Häusern liegen auf der Hand:

• Wesentlich günstiger in Anschaffung und Unterhalt
• Nachträglich ein- oder anzubauen
• Keine oder bei ebenerdiger Einfahrt nur sehr geringe Schachtgrube notwendig
• kein separater Triebwerksraum
• keine umfangreichen Bauarbeiten

Selbstverständlich lässt sich ein Plattform-Senkrechtaufzug durch verschiedene Ausstattungsvarianten, Materialien und Optionen innen als auch außen an die jeweilige Wohnsituation anpassen.

Unterstützung beim barrierefreien Bau/Umbau durch die KfW

Private Eigentümer, die Wohnraum barrierefrei umbauen wollen oder einen barrierefrei umgebauten Wohnraum kaufen wollen, können bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) einen Investitionszuschuss in Höhe von bis zu 5.000 € beantragen. Dieser Zuschuss ist unabhängig von Alter oder Pflegebedürftigkeit und mit anderen Fördermitteln kombinierbar. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der KfW.

HIRO A4 Senkrechtaufzug

Plattform-Senkrechtaufzug HIRO A4 im Hotel Helenenhof im Havelland.

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Eine Antwort zu “Der Senkrechtaufzug zum Nachrüsten”

  1. […] der Treppe einschätzen. Neben einem Treppenlift kann eventuell auch eine Hebebühne oder ein Hausaufzug eine Alternative sein, um die Etagen eines Gebäudes barrierefrei zu […]

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