Produktionsgelände von Hillenkötter & Ronsieck vor 1954

HIROstory: Umbau in den 50er Jahren

Geschrieben am 02.10.2015 von in Allgemein, Historie

Im Jahr 1954 wurde auf dem bisher unbebauten Grundstück an der Meller Straße in Bielefeld ein neues Bürogebäude errichtet. Mit der Fertigstellung dieses Gebäudes, in dem neben technischem Büro auch die Verwaltung Platz fand, änderte sich die Firmenadresse von Hillenkötter & Ronsieck von Nordstraße 1 in Meller Straße 6.

1959 entstand zudem auf dem Gelände von Kesselhaus, Dreherei und Schmiede eine neue Fabrikhalle. In dieser wurde die Dreherei und im Bereich des ehemaligen Kesselhauses der Windenbau und später auch die Produktion der Fassadenlifte untergebracht. In dem Gebäude schräg gegenüber dem Neubau von 1954 befanden sich die Garage für die Dienstwagen und Aufenthaltsräume für die Chauffeure. Diese Aufenthaltsräume wurden gelegentlich für Betriebsfeiern genutzt.

Das Titelbild oben zeigt das Werksgelände vor dem Umbau Anfang der 50er Jahre, das untere Bild das Gelände nach dem Um- und Neubau im Jahr 1959

Luftaufnahme des Firmengeländes von Hillenkötter & Ronsieck ca. 1959

Fabrikhalle von Hillenkötter & Ronsieck in den 50er Jahren

Anfang der 50er Jahre wurden zudem die Dampfmaschinen bei Hillenkötter & Ronsieck außer Betrieb genommen und durch Elektromotoren ersetzt. Das Bild rechts zeigt die Fabrikhalle in den 1950er Jahren, als nach dem Ende des Dampfbetriebes die bis dahin an den Pfeilern angebrachten Transmissionswellen verschwanden. Links in der Halle befanden sich die Drehbänke, die Hobelbänke und die Fräsmaschinen. Auf der rechten Seite hatten die Bohrmaschinen ihren Platz.

Neben Kranen und Aufzügen wurden bei Hillenkötter & Ronsieck Anfang der 50er Jahre auch zwei Schwebebühnen für den Inneneinsatz in der Dortmunder Westfalenhalle gebaut (Bild siehe unten). Die von der Freien Presse als „Fliegender Teppich“ bezeichneten, frei schwebenden Plattformen hatten eine Tragkraft von 1000 kg und eine Größe von 1,5 mal 3 Meter.

 

 

Die Texte aus diesem Blogeintrag stammen aus dem Buch “111 Jahre Aufzugstechnik” von Martin Bockermann und Matthias Meyer.

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