Bewegung

„Mache einen Spaziergang im Park“-Tag

Geschrieben am 30.03.2016 von in Allgemein, Gesundheit, Reise + Freizeit, Sieben

Es gibt jede Menge sinnvolle Jahres- und Gedenktage im Jahr, aber wiederum auch andere, die etwas aus der Reihe fallen. Der heutige „Mache einen Spaziergang im Park“-Tag gehört zu der verrückteren Sorte. Wir führen 7 Gründe auf, warum Sie ihn trotzdem begehen sollten.

7 Gründe, weshalb ein Spaziergang im Park nicht nur Spaß macht, sondern auch gesund ist.

 

1. Knochen und Gelenke werden gestärkt

Am Fußgelenk ziept es leicht und der Rücken fühlte sich schon mal besser an? Die Reaktion von vielen Menschen auf Gelenkprobleme ist, sich zu schonen und sich eher weniger als mehr zu bewegen. Genau das ist aber aus Sicht von Experten der falsche Weg. Regelmäßige Bewegung stärkt den Körper und macht die Gelenke belastbarer. Natürlich sollte man es nach dem Winter nicht übertreiben und beim ersten Spaziergang untrainiert direkt mehrere Kilometer unter die Füße nehmen. Außerdem sollte man bei der Auswahl des Parks oder der Strecke darauf achten, wie der Boden beschaffen ist. Denn ein Spaziergang über Stock und Stein belastet Knochen und Gelenke. Wenn Sie sich auf dem Untergrund unsicher fühlen, kann ein Spazierstock Abhilfe schaffen. Wenn bei dem Spaziergang die Sonne scheint, macht dieser nicht nur mehr Spaß, sondern ist auch ideal für unsere Knochen. In der Haut wird dann das wertvolle Vitamin D gebildet, welches wichtig für die Einlagerung von Calcium im Knochen ist.

2. Die Muskulatur wird aufgebaut

Man muss nicht immer direkt mehrere Kilometer im Renntempo laufen oder sich auf einem anderen Weg verausgaben, um Muskelmasse aufzubauen. Dies geschieht bereits bei einem Spaziergang. Natürlich sollte man ein flottes Tempo an den Tag legen und nicht bummeln. Durch die Bewegung werden die Muskeln mit mehr Sauerstoff versorgt und bekommen mehr Energie, was sie leistungsfähiger macht. Außerdem erhalten sie durch die Bewegung Nährstoffe und gesunde Fetten. Je regelmäßiger man sich an der frischen Luft bewegt, desto mehr tut man für seine Ausdauer und seine Fitness. Dies ist gerade deshalb sinnvoll, weil man, je älter man wird, Muskelmasse abbaut. Je kräftiger die Muskeln sind, desto eher schützen sie Knochen und Gelenke vor Verschleiß und Abnutzung. Zu wenig trainierte Muskeln können hingegen zu Haltungsschäden führen.

3. Krankheiten wird vorgebeugt

„Raus an die frische Luft“, diesen Spruch haben wir im Kinderalter wahrscheinlich alle schon einmal gehört oder es unserem eigenen Nachwuchs mit auf den Weg gegeben. Schon früh haben wir gelernt, dass Bewegung an der frischen Luft gesund ist. Aber nicht nur das, sie kann auch Krankheiten vorbeugen. Denn regelmäßiges Spazierengehen stärkt unter anderem das Herz-Kreislaufsystem, lindert Gelenk- und Rückenschmerzen, kann den Blutdruck senken und baut das Immunsystem auf. Auch Magen und Darm freuen sich über regelmäßige Bewegung. So kann Verdauungsstörungen, vor allem Verstopfungen, vorgebeugt werden. Bei Menschen mit Demenz im Anfangsstadium wurde laut einer Studie nachgewiesen, dass schon 15 Minuten Spazierengehen am Tag die Gehirnmasse langsamer schrumpfen lässt und der Gedächtnisverlust dementsprechend gedämpft wird. Bewegungsmangel nennen Experten hingegen als eine der Ursache für chronische Erkrankungen.

4. Stress wird abgebaut

Sei es der Ärger im Bekanntenkreis, eine folgenreiche Entscheidung, die getroffen werden muss, oder jede Menge Papierkram, der auf seine Erledigung wartet. Wenn der Stress zu groß wird, kann ein Spaziergang dafür sorgen, dass man sich wieder entspannt. Nachgewiesen ist, dass regelmäßige Bewegung Stress vermindert. Stresshormone werden während eines Spaziergangs in der Natur abgebaut. Man sieht und hört etwas anderes, kann von seinen alltäglichen Problemen abschalten, tief durchatmen und bekommt den Kopf frei.

5. Gute Laune

Die Bewegung an der frischen Luft sorgt bei vielen von uns für gute Laune. Nicht nur, weil man vom Alltagsstress abschalten kann, sondern auch weil man viele Eindrücke sammelt, die die Stimmung aufhellen. Sei es die grünen Bäume, die Natur, die gerade aus dem Winterschlaf erwacht, Knospen, die anfangen zu sprießen oder die Frühlingssonne, die auf uns herunter scheint. All die Dinge realisieren wir mit unserem Sinnesorganen stärker. Diese bewusste Wahrnehmung hebt die Stimmung an. Daher sollte man versuchen, wenn möglich seinen Spaziergang mitten in der Natur und nicht zwischen den grauen Häuserzeilen der Stadt stattfinden zu lassen.

Die Entwicklung der guten Laune lässt sich auch medizinisch erklären: Durch die Bewegung werden Millionen Nervenzellen mobilisiert. Diese sorgen wiederum dafür, dass das Blut schneller durch die Adern fließt und mehr Sauerstoff ins Gehirn liefert. Die Folge: Nach einem Spaziergang hat man das Glückshormon Dopamin produziert, ist besser gelaunt und auch die Konzentrationsfähigkeit ist höher.

6. Hilfe beim Abnehmen

Tipps und Tricks zum Abnehmen findet man gerade im Frühling in jeder Illustrierten. Das einfachste Mittel sein Gewicht zu reduzieren, ist die Bewegung. Und dazu zählt natürlich auch ein Spaziergang. Außerdem wird der Stoffwechsel angekurbelt.

7. Keine Heißhungerattacken mehr

Wer kennt das nicht? Diesen plötzlichen Hunger auf Süßes? Abhilfe kann regelmäßiges Spazierengehen schaffen. In einer Studie mussten zwei Testgruppen 46 Stunden lang auf Schokolade verzichten. Dabei saß die eine Hälfte der Probanden nur vor dem Schreibtisch, die anderen bewegte sich 15 Minuten auf dem Laufband. Danach wurde beiden Gruppen eine Schüssel mit Schokolade vorgesetzt. Das Ergebnis: die Testgruppe auf dem Laufband griff nur halb so häufig zu, wie der Teil der Testpersonen, die nur am Schreibtisch saßen.

Unser Fazit

Regelmäßiges Spazierengehen bietet jede Menge Vorteile. Den „Mache einen Spaziergang im Park“-Tag können Sie zum Anlass nehmen, sich an der frischen Luft zu bewegen. Wir wünschen viel Spaß!

 

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