7 Fragen an: Rollstuhltennis-Spielerin Sabine Ellerbrock

7 Fragen an: Rollstuhltennis-Spielerin Sabine Ellerbrock

Zusätzlich zu unserem ausführlichen Interview baten wir Sabine Ellerbrock, uns kurz zu verraten, was sie mit den unten genannten Begriffen verbindet:

Familie

Extrem wichtig. Sie unterstützt mich von Anfang bis Ende und ich bin extrem dankbar, dass ich so ein gutes Umfeld habe.

Freundschaft

Hat sich viel geändert in den letzten Jahren. Ich habe gelernt, was echte Freundschaft bedeutet.

Abhängigkeit bzw. Unabhängigkeit

Ich bin häufig abhängig von fremder Hilfe. Daher genieße ich dann natürlich auch die Option, wenn ich selbständig sein kann.

Glück

Nicht gekoppelt an finanzielle Aspekte, eher an Gesundheit und Zufriedenheit.

Träume

Sportlich die Teilnahme 2016 an den Paralympics und evtl. eine Medaille. Und das gemeinsam mit allen, die mich auf diesem Weg begleitet haben bisher. Dazu kommt, dass ich meinen Job als Lehrerin liebe und ich hoffe, dass ich in diesem Berufsfeld auch später noch zufrieden tätig sein kann.

Rollstuhl

Nicht mehr wegzudenkendes Hilfsmittel, gleichzeitig auch Sportgerät. Oft verbunden mit Benachteiligung.

Ein letztes Wort an die Leser, die die auf einen Rollstuhl angewiesen sind

Wir können die Umstände, in denen wir leben, nicht ändern, aber wir können versuchen, jeden Tag das Beste draus zu machen. Ich glaube, dass man da als behinderter Mensch viele Möglichkeiten hat. Ich kann vieles, aber nicht alles ändern oder beeinflussen. Aber ich kann für mich die Entscheidung treffen, jeden Tag das Optimum für mich raus zu holen. Es lohnt sich zu kämpfen.

Mehr von Sabine? Hier geht’s zum Interview.

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