HIROstory: Aufzüge in den 60er und 70er Jahren

HIRO Aufzug in einer Karstadt Filiale in Bottrop 1956

Im Gegensatz zum Kranbau blieb der Aufzugsbau auch in den folgenden beiden Jahrzehnten bis zur Aufgabe dieses Geschäftsfeldes 1979 das Kerngeschäft bei Hillenkötter & Ronsieck. Das Unternehmen entwickelte im Bereich des Aufzugsbaus bedeutende technische Innovationen.

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HIROstory: Krananlagen in den 50er und 60er Jahren

Laufkrane in der Produktionshalle von Hillenkötter & Ronsieck

Während insgesamt 40% der Fabrikanlagen der Bielefelder Metallbranche im Zweiten Weltkrieg zerstört wurden, blieb Hillenkötter & Ronsieck trotz der Nähe zu den Bahnanlagen von Kriegsschäden verschont. 1946 stand die Firma zunächst unter der Treuhandverwaltung der Bielefelder Architektin Dr.-Ing. Erika Brödner. 1948 wandelte Dr. Eduard Hessinger das bisher in der Rechtsform der OHG geführte Unternehmen in eine Kommanditgesellschaft um, in die er als Geschäftsführer und einziger persönlich haftender Gesellschafter eintrat.

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HIROstory 1934 – 1945: In dunkler Zeit

Gepäckaufzug am Dortmunder Hauptbahnhof, 1933

1934 übernahm der Studienrat Dr. Eduard Hessinger (1884-1972) die Leitung der Firma. Hierbei spielten vermutlich auch familiäre Bindungen eine Rolle, denn Dr. Hessinger hatte Else Vogt (1892-1953), die Tochter von Fritz Vogt, dem Mitgründer der Ravensberger Eisenhütte, geheiratet und trat bereits 1917 als Komplementär in die Ravensberger Eisenhütte KG ein.

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HIROstory: Von der Trommel zur Treibscheibe

Hebebühne mit 15 t Hubkraft bei den Bielefelder Stadtwerken. 1940er Jahre

Der Trommelantrieb ist als einfacher Seilaufzug bereits seit der Antike bekannt: Ein Seil ist an einer Trommel befestigt und wird auf- bzw. abgewickelt. Später wurde diese Technik dadurch verbessert, dass zwei Seile und zwei Trommeln zum Einsatz kamen, ein Förderseil an dem der Fahrkorb befestigt war und ein Ausgleichsseil an dem ein Gegengewicht angebracht war. Beide Seile arbeiteten gegenläufig. Während das eine Seil aufgewickelt wird, wird das andere abgewickelt. Die Trommeln für beide Seile befinden sich dabei auf derselben Antriebswelle.

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HIROstory 1900 – 1934: Die Brüder Vogt

Die Belegschaft von Hillenkötter und Ronsieck um 1903

Die Firmengründer behielten ihre Firma nicht lange. Hermann Ronsieck verstarb bereits 1898 und 1900 musste Wilhelm Hillenkötter sein Unternehmen verkaufen. Aufgrund einer Hochkonjunkturphase war es zu einer massiven Geldverteuerung und Geldknappheit gekommen – eine Situation, die das junge Unternehmen überforderte. Neue Eigentümer wurden die Brüder Fritz und August Vogt. Fritz Vogt hatte bereits 1890 an … WeiterlesenHIROstory 1900 – 1934: Die Brüder Vogt

HIROstory: Die ersten Jahre – 1897 bis 1900

Briefkopf Hillenkötter & Ronsieck von 1904

Am 1. Oktober 1897 gründeten der Maschinenfabrikant Friedrich Wilhelm Hillenkötter und der Gastwirt Hermann Ronsieck die Maschinenfabrik Hillenkötter & Ronsieck OHG. Einer ihrer ersten Mitarbeiter: Werkmeister Schmidt, der der Firma bis Ende der 1940er treu blieb. Standort der Firma war höchstwahrscheinlich zunächst die Friedrichstraße 16, denn dort hatte sich der Fabrikarbeiter Friedrich Wilhelm Hillenkötter wenige Jahre zuvor mit seiner Maschinenfabrik F. W. Hillenkötter selbständig gemacht. Nach kurzer Zeit erwiesen sich die Betriebsräume als zu klein und die Firma kaufte im Industrieviertel Kamphof in der Nähe des Bielefelder Güterbahnhofs ein größeres Grundstück an, um dort eine neue Fabrik zu errichten. Als erste Firmenanschrift nennt das Bielefelder Adressbuch (1898) sowohl Kamphof als auch Schmiedestraße (jeweils ohne Hausnummer). Erst ab 1900 lautet die Firmenadresse Nordstraße 1.

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