Mehr Barrierefreiheit für NRW: Die neue Landesbauordnung

Planungsskizze für den Neubau eines Hauses

Seit den neunziger Jahren sind die Themen Barrierefreiheit und barrierefreies Wohnen zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Und das aus gutem Grund, wie diverse Untersuchungen zur Altersentwicklung der Gesellschaft zeigen: Lebten im Jahre 2013 noch 4,4 Millionen über 80-Jährige in Deutschland (5 % der Gesamtbevölkerung), wird sich ihr Anteil bis 2060 fast verdreifachen (Quelle: Untersuchung „Bevölkerung Deutschlands bis 2060“, statistisches Bundesamt). Trotzdem ist heute eine Vielzahl von Gebäuden noch nicht ausreichend barrierefrei gestaltet. Selbst Aufzüge als wichtiges Hilfsmittel zur Schaffung von Barrierefreiheit sind mancherorts nicht vollständig barrierefrei aufgebaut, obwohl es sogar eine DIN-Norm für barrierefreie Aufzüge gibt. Das Land Nordrhein-Westfalen will daher nun gegensteuern und mit einer Veränderung der Landesbauordnung für mehr Barrierefreiheit sorgen.

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DIN 18065: Die Norm für die Gestaltung von Treppen

Menschen auf einer Wendeltreppe mit gläsernem Geländer in einem öffentlichen Gebäude

Der Sinn und Unsinn von Normen und Massregeln wird häufig diskutiert. Sicher ist, dass hinter jeder Norm ein Mehrwert stecken sollte. Im Falle der DIN 18065 für Gebäudetreppen ist der Sinn einleuchtend. Es geht darum, möglichst sicher und bequem begehbare Treppen zu gestalten, die im Notfall genügend Platz bieten, so dass alle Personen das Gebäude schnell und sicher verlassen können. Stolperfallen und Unfall- oder Gefahrenquellen sollten bei der Konstruktion einer Treppe selbstverständlich vermieden werden.

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