HIROstory: Die Geschichte eines Aufzugsschilds

altes Schild aus einem Aufzug der Vorkriegszeit

Vor einigen Wochen bekamen wir eine E-Mail von Herrn S. mit der Frage, ob wir Interesse an einem alten Aufzugsschild von „Hillenkötter & Ronsieck“ haben. Keine Frage, selbstverständlich haben wir Interesse. Wenige Tage später haben wir das Schild abgeholt und von seinem Besitzer erfahren, dass es aus einem Aufzug stammt, der längst nicht mehr existiert.

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HIROstory: Behinderten- und Seniorenlifte als Marktlücke

Plattform-Schrägaufzug mit Rollstuhlfahrerin

Im Mai 1977 wurde das Lieferprogramm von HIRO LIFT auf Initiative von Dr.-Ing. Wilfried Hein um ein weiteres Produkt ergänzt. Mit der Produktion von Aufzugshilfen für Behinderte und Senioren betrat HIRO LIFT Neuland und konnte hier eine Marktlücke besetzten.

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HIROstory: Turbulente Jahre zwischen 1970 und 1977

Die 1970er Jahre bedeuteten einen tiefen Einschnitt in der Geschichte der Firma Hillenkötter & Ronsieck. Zum 1. September 1970 schied nach 36 Jahren Dr. Eduard Hessinger als Eigentümer der Firma aus und verkaufte seine Anteile an die im Eigentum der Familie Claas (Harsewinkel) befindliche Ravensberger Eisenhütte Verwaltungsgesellschaft, die als Komplementär-GmbH in das Unternehmen eintrat. Altersgründe – Dr. Hessinger war 86 Jahre alt – und langjährige freundschaftliche Beziehungen zwischen beiden Familien spielten dabei eine wichtige Rolle.

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Fassadenlifte von HIRO LIFT in aller Welt

1963 begann Hillenkötter & Ronsieck mit der Produktion einer speziellen Aufzugsart, den Fassadenliften. Diese Spezialgeräte werden zur Instandhaltung und Reinigung von Fassaden und Fenstern hoher Gebäude eingesetzt. Erfahrungen mit frei schwebenden Aufzügen hatte man bei Hillenkötter & Ronsieck bereits 1952 mit den Schwebebühnen in der Westfalenhalle sammeln können.

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HIROstory: Umbau in den 50er Jahren

Produktionsgelände von Hillenkötter & Ronsieck vor 1954

Im Jahr 1954 wurde auf dem bisher unbebauten Grundstück an der Meller Straße in Bielefeld ein neues Bürogebäude errichtet. Mit der Fertigstellung dieses Gebäudes, in dem neben technischem Büro auch die Verwaltung Platz fand, änderte sich die Firmenadresse von Hillenkötter & Ronsieck von Nordstraße 1 in Meller Straße 6.

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Ein Gemälde von Fritz Vogt

Gemaltes Portrait von Fritz Vogt

Die Gründer und Namensgeber der Firma Hillenkötter & Ronsieck konnten ihr Unternehmen nicht lange führen. Hermann Ronsieck verstarb bereits 1898, also ein Jahr nach der Firmengründung. Nur zwei Jahre später musste Wilhelm Hillenkötter das junge Unternehmen verkaufen. Eine Hochkonjunkturphase führte zu einer massiven Geldverteuerung und einer damit einhergehenden Geldknappheit. Neue Eigentümer wurden die Brüder Fritz und August Vogt. Fritz Vogt hatte zehn Jahre zuvor an der nahegelegenen Jöllenbecker Straße 16 die Ravensberger Eisenhütte „Reinshagen & Vogt“ mitgegründet. Die unternehmerische Zusammenführung von Maschinenfabrik und Gießerei gehörte aufgrund des großen Bedarfs der Maschinenfabriken an den von den Eisenhütten hergestellten Gussteilen zum Normalfall im damaligen Wirtschaftsgefüge.

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HIROstory: Aufzüge in den 60er und 70er Jahren

HIRO Aufzug in einer Karstadt Filiale in Bottrop 1956

Im Gegensatz zum Kranbau blieb der Aufzugsbau auch in den folgenden beiden Jahrzehnten bis zur Aufgabe dieses Geschäftsfeldes 1979 das Kerngeschäft bei Hillenkötter & Ronsieck. Das Unternehmen entwickelte im Bereich des Aufzugsbaus bedeutende technische Innovationen.

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