HIROstory: Die ersten Jahre – 1897 bis 1900

Briefkopf Hillenkötter & Ronsieck von 1904

Am 1. Oktober 1897 gründeten der Maschinenfabrikant Friedrich Wilhelm Hillenkötter und der Gastwirt Hermann Ronsieck die Maschinenfabrik Hillenkötter & Ronsieck OHG. Einer ihrer ersten Mitarbeiter: Werkmeister Schmidt, der der Firma bis Ende der 1940er treu blieb. Standort der Firma war höchstwahrscheinlich zunächst die Friedrichstraße 16, denn dort hatte sich der Fabrikarbeiter Friedrich Wilhelm Hillenkötter wenige Jahre zuvor mit seiner Maschinenfabrik F. W. Hillenkötter selbständig gemacht. Nach kurzer Zeit erwiesen sich die Betriebsräume als zu klein und die Firma kaufte im Industrieviertel Kamphof in der Nähe des Bielefelder Güterbahnhofs ein größeres Grundstück an, um dort eine neue Fabrik zu errichten. Als erste Firmenanschrift nennt das Bielefelder Adressbuch (1898) sowohl Kamphof als auch Schmiedestraße (jeweils ohne Hausnummer). Erst ab 1900 lautet die Firmenadresse Nordstraße 1.

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Eine Reise wert: Das Hubschraubermuseum in Bückeburg

Hubschraubermuseum in Bückeburg

In der Altstadt von Bückeburg im niedersächsischen Landkreis Schaumburg steht das drittgrößte Hubschraubermuseum der Welt und das einzige in Deutschland. Seit über 40 Jahren kann man im ehemaligen Burgmannshof am Sablé-Platz „Vertikal-Fluggeräte“ bestaunen. Das Museum ist seitdem stetig gewachsen und heute finden sich in den drei Gebäuden etwa 50 Exponate sowie zahlreiche Nachbildungen und Modelle. Darunter auch einige Prototypen und Kuriositäten, wie etwa der aus dem James Bond Film „GoldenEye“ bekannte Eurocopter „Tiger“ oder das fliegende Auto „Wagner Rotorcar“. Demnächst kommt ein großes, neues Exemplar hinzu: Der Transporthubschrauber „Puma“ vom französischen Hersteller Aérospatiale. Doch dann wird es eng in dem jetzt schon bis unter das Dach mit ein- und mehrrotorigen Hubschraubern, Trag- und Flugschraubern gefüllten Ausstellungsräumen.

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Monoski: Rasanter Winterspaß für Rollstuhlfahrer

Anna Schaffelhuber bei der Abfahrt

Behinderung heißt meistens auch Einschränkung. Skifahren ist da eine Ausnahme. Genau wie das Tauchen ist auch das Skifahren ein quasi inklusiver Sport. Je nach Art der Behinderung steht ein anderes Fortbewegungsmittel auf der Piste zur Verfügung. Am verbreitetsten ist der Monoski, auch Monoskibob genannt.

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7 Fragen an: Rollifräulein Tanja Kollodzieyski

Tanja Kollodzieyski alias Rollifräulein

Tanja Kollodzieyski alias „Rollifräulein“ ist Studentin, Bloggerin und Social-Media-Expertin. Finanziert durch ein von ihr gestartetes Crowdfunding Projekt ist sie im Sommer mit dem Zug durch Südeuropa gereist und schreibt nun einen Reiseführer über ihre Erfahrungen im Rollireisen. Auch für das HIRO-Blog hat sie schon berichtet. Ihr Motto: „Man muss nicht im Mittelpunkt stehen. Man kann auch sitzen“.

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Rampen: Licht und Schatten

Barreierefreier Zugang zum Bielefelder Rathaus

Hin und wieder werden wir gefragt, ob es nicht ausreicht, statt einer Rollstuhl-Hebebühne oder eines Schrägaufzugs eine Rampe zu installieren. Und wie immer ist die Antwort gar nicht so einfach. Die Frage, ob eine Rampe möglich ist hängt von vielen Faktoren ab. Grundsätzlich gilt: Für fest installierte Rampen, die von Rollator- und Rollstuhlfahrern oder von Kinderwagen mit Begleitperson befahren werden sollen gelten Regelungen, die beispielsweise in der DIN Norm 18040 für barrierefreies Bauen festgeschrieben sind.

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KogniHome: die Wohnung, die mitdenkt

Eine Tür, die Besucher empfängt. Ein Spiegel, der überprüft, ob die Kleidung zum Wetter passt. Klingt nach Science Fiction? Wie etwas aus dem neuen Film Interstellar? Ja, schon recht. Aber nicht mehr lange. Wie lange ist es her, dass Tablets und Smartphones nach Science Fiction klangen? Vielleicht 15 Jahre. Ein Projekt der Bielefelder Universität mit dem schönen Namen „KogniHome“ möchte die mitdenkende, digital vollausgestattete Wohnung entwickeln. Das Ziel ist Sicherheit und Begleitung für die Bewohner, gerade im Hinblick auf die demographische Entwicklung ein nötiger Schritt. 

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